10km entlang der Alster

Lust auf einen schönen 10 km Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein entlang der Außenalster in Hamburg? Oder auf einen schneller 10 km Lauf am Samstag vorm Frühstück?

Es geht noch besser: 10km im Sportbecken der Alsterschwimmhalle standen auf dem Programm. „100×100“ heißt der Wettkampf und wurde von der Schwimmzeitschrift SWIM organisiert.

Die Teilnehmer konnten sich aussuchen ob sie alle 2 min oder mit einer Abgangszeit von 2:15 min starten möchten. Im Training habe ich darauf trainiert konstant 1:45 min Rundenzeiten zu schwimmen. Damit hätte ich immer noch 15 Sekunden Verschnaufpause und kann einen Schluck aus der Pulle nehmen – so mein Kalkül. Also entschied ich mich für die 2 min Abgangszeit und lag damit goldrichtig.

Auf den ersten 1.000 m musste man sich zügeln, nicht zu schnell anzugehen. Mit einer Uhr mit repetitivem Timer klappte das ganz gut. Auf 2 min eingestellt, macht er alle 2 min „piep“ und am Ende der 100 m sah ich, ob noch die angepeilten 15 Sekunden Verschnaufpause auf der Uhr waren.

Nach 1.800 m die erste 5 min Pause, schnell ein Riegel, einmal Toilette und wieder rein ins Becken. Nach einer guten Stunde waren schon die ersten 3.000 m absolviert. Und trotzdem: ab jetzt galt die Vorfreude wieder den nächsten Pausen bei 4.500 m und 7.200 m, denn so ein Schokoladenriegel motiviert wirklich enorm, wenn man sonst nur Chlorwasser schluckt und dröge im Wasser seine Bahnen zieht.

Der Höhepunkt des Wettkampfs erwartete mich zwischen 5.000 m und 7.000 m. Man hatte die Hälfte des Rennens geschafft und es machte einfach nur Spaß die „100 er“ abzureißen. Danke an meine Freundin, die 3 Stunden tapfer am Beckenrand stand und nach jeden 100 Metern ein freudiges Lächeln auf den Lippen hatte!100x100

Die letzten 3.000 m waren dann wirklich hart, aber das Ziel war zum Glück fest im Blick. Anbei ein Foto vom letzten 100 er, für den die Schwimmhalle extra verdunkelt wurde und für eine einzigartige Atmosphäre sorgte.

 

Dass 10.000 m für einen Ausdauersportler machbar sind, bewies tags darauf auch Christoph im heimischen Vahrenwalder Bad. Von seinem Techniktrainer organisiert, stand auch hier ein 100×100 m Wettkampf auf dem Programm. Insgesamt traten hier auf 5 Bahnen 31 Schwimmer an, um die 10.000 m zu bewältigen. Die sehr aufmerksamen und motivierten 3 Helfer(Vielen Dank für die tolle „Arbeit“) schnibbelten Bananen und Äpfeln in sehr mundgerechte Stücke, für den ganz kleinen Hunger zwischendurch. Beim 1. Vahrenwalder Bad 100×100 m gab es nach 5.000 m und 7.500 m eine kleine Pause. Aufgrund der 25 m Bahnen musste Christoph noch öfter wenden als ich: 300 mal statt nur 100 mal. Aber er hat das Ziel dennoch im Blick behalten und die 10 km, auch mit einer Abgangszeit von 2:00 min gut geschafft!

 

Damit sind wir nun zusammen Mitglied im 100×100 Club! Weitere Mitglieder sind gerne Willkommen! 😉