Helden des Allgäu’s – 35. Kult Triathlon 2017

Am 18. August machen sich 5 zukünftige Helden und 7 Supporter auf den Weg ins Allgäu. Einige mit,  die Anderen ohne Stau – letztendlich landeten alle wohlbehalten in Gunzesried. Per Zufall hatten alle im Vorfeld unabhängig voneinander die Unterkünfte in unmittelbarer Nähe zueinander gebucht. Was die weitere Planung des Aufenthalts sehr erleichterte.

Nachdem wir uns sortiert hatten, konnten wir es nicht abwarten endlich die Radstrecke abzufahren. Auch der Blick auf unser Regenradar empfahl uns so schnell wie möglich zu starten und nicht auf die „Ride with us – Runde“ am frühen Abend zu warten. Leider waren Carl und Christoph zu dieser Zeit noch unterwegs. Also umgezogen, Sachen gepackt und wieder ins Auto. Auf zum Alpsee – die „Erststarter“ bewunderten die Location und das hob die Vorfreude auf das Kommende nur noch mehr.

Dann stellen wir uns das erste Mal den Bergen. Die Radstrecke war wunderschön und bezwingbar. Das machte auf jeden Fall Mut für den Wettkampftag. Am Abend haben wir uns dann alle 12 im Hotelrestaurant vom Michael L. getroffen.

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Mit einem Mega Gewitter ging dieser Tag zu Ende.

 

Am Samstag stand als erstes die Registrierung und die Abholung der Startunterlagen auf dem Programm. Im Anschluss daran folgte ein ausführlicher Bummel über die Messe. Carl und Christoph verbrachten Ihren Nachmittag im Alpsee mit einer kleinen Schwimmprobe sowie mit einer Testfahrt auf der Radstrecke. Zur Wettkampfbesprechung mit Nudelparty waren dann alle wieder beisammen. Hannes Hawaii, der Veranstalter, begrüßte alle Teilnehmer in traditioneller Tracht und mit zünftiger Musik. Jan Frodeno und Daniela Ryf wurden natürlich auch gebührend willkommen geheißen und entsprechend gefeiert. Die Veranstaltung zog sich ein wenig und wir waren alle froh als wir zurück in unsere Unterkünfte konnten. Es gab ja noch genug für den Wettkampftag vorzubereiten.

Am Sonntag klingelte dann um 4:45 h der Wecker. Zum Glück hatte sich unsere Gastgeberin bereit erklärt uns schon um 5:20 h das Frühstück zu servieren denn um 6:00 h wollten wir Michael L. auf dem Weg zum Start am Hotel einsammeln. Unser Zeitplan war so gut, dass wir dank Michael K.´s Erfahrungen aus den Vorjahren noch einen perfekten Parkplatz direkt am Alpsee bekommen haben. Von dort war es überhaupt nicht mehr weit zum Check In und zum Schwimmstart. In der Wechselzone stießen wir dann nicht nur auf Carl und Christoph, sondern auch auf Jan Frodeno. Es blieb sogar noch Zeit für ein paar Fotos mit ihm. Carl, Christoph und Michael L. hatten das Vergnügen um 8:00 h mit dem Weltmeister in der zweiten Gruppe zu starten. Jan mit der Nummer 444 und Christoph mit der 333. Um 8:15 h wurde es dann für Michael K. und Henning ernst. Auch die dritte Gruppe startete pünktlich. Das besondere bei der Schwimmstrecke ist der Landgang. Hier wird man direkt von der Seepromenade aus vom Publikum angefeuert um dann die letzten Meter zum Ausstieg erneut zu schwimmen. Unbedingt erwähnenswert ist, das Carl als 11. aus dem Wasser kam. Und dass bei den Deutschen Meisterschaften. Eine wirklich tolle Leistung!

Aber auch die anderen haben mit guten Ergebnissen den Alpsee wieder verlassen. Die Stimmung am See war toll und wurde von Alphornbläsern mächtig unterstützt. Auch waren schon viele Supporter mit Kuhglocken zum Anfeuern vor Ort. Am See entlang ging es dann über den ersten Hügel in die Wechselzone und direkt aufs Rad.

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Jetzt hieß es zweimal die Runde mit dem berüchtigten Kalvarienberg welcher mit bis 18 % Steigung daherkommt zu bezwingen. Bei km 20 kam dann aber der noch heftigere Part bei dem es 5 km kontinuierlich bergaufgeht. Hier durchfährt man insgesamt 350 Höhenmeter. Dank des perfekten Wetters, der wunderschönen Landschaft und der Megaunterstützung des wirklich zahlreichen Publikums war auch das machbar, so dass wir alle fünf gesund und heile die wirklich anspruchsvolle Radstrecke bewältigen konnten.

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Jetzt mussten wir nur noch den Halbmarathon mit dem legendären ca. 300 Meter langen „Kuhsteig“ hinter uns bringen. Normalerweise werden hier das Jahr über die Kühe auf die Weide getrieben. Sebastian Kienle hat es bei seiner Teilnahme übrigens nicht geschafft den Kuhsteig hochzulaufen. Auch die Laufstrecke hatte es in sich, da es kräftezehrend ständig rauf und runter ging.

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Diese letzte Herausforderung stellte keinem von uns ein Bein, so dass jeder von uns im Ziel persönlich von Hannes Hawaii, als „Held des Allgäu“ in Empfang genommen wurde.

Jan Frodeno und der SV Aegir

Jan Frodeno ist echt ein cooler Typ.

Es war wirklich ein sehr gut organisierter und kultverdächtiger Wettkampf, der uns allen viel Spaß gemacht hat. Am Abend haben wir uns dann bei „richtigem“ Bier und mit leckerem Essen gefeiert und feiern lassen. Montags war dann für die Familien Liebetrau, Kasten und Böttger Abreise. Nach einem kurzen Stopp in der Sennerei Gunzesried und ein paar Stückchen Käse für zuhause ging es dann zurück in Richtung Hannover. Carl, Christoph und Carls Vater haben noch zwei Tage länger das Allgäu genossen. Für sie gab es noch ein paar Kletter- und Radtouren on top und Mittwoch ging es dann ebenfalls zurück.