Triathlon am Arendsee

Am Wochenende der Sommersonnenwende am 22. Juni 2025 ging es für 4 Athletinnen und 7 Athleten des SV Aegir in die Altmark nach Sachsen-Anhalt an den Arendsee. Bei hochsommerlichen Temperaturen stellten sie sich der bevorstehenden Hitzeschlacht auf der Mitteldistanz in freudiger Erwartung auf einen Wasserstart von der Queen Arendsee, einem Schaufelraddampfer, der die Teilnehmer mitten auf den See fahren sollte. Ein Motorschaden machte diesem besonderen Spektakel leider einen Strich durch die Rechnung, so dass auf einen Landstart an einem 5 m breiten Strand umgeplant wurde.

Das Wasser des Arendsees erwies sich aufgrund einer Tiefe von über 50 m als geschmacklich bekömmlich und bezüglich der Temperatur (kein Neo-Verbot) als sehr angenehm. Das Teilnehmerfeld von etwa 160 Startern zog sich auf der 1,9 km langen Strecke schnell auseinander. Nach dem Schwimmausstieg musste ein steiler Anstieg absolviert werden, bevor auf dem Asphalt in Richtung Wechselzone gelaufen werden musste. Die Radstrecke von knapp unter 90 km führte über eine kurze Kopfsteinpflasterpassage aus dem Ort auf die Bundesstraße, die bis zu einem Wendepunkt gefahren wurde. Von dort ging es zurück nach Arendsee, wo der Marktplatz einmal umrundet wurde, um die Wendestrecke zwei weitere Male zu befahren. Zu diesem Zeitpunkt überschritten die Temperaturen langsam die Marke von 30 °C, so dass ein heißer Lauf bevorstand. Die Laufstrecke führte zweimal um den Arendsee herum mit kurzen, aber knackigen Anstiegen. Trotz zahlreicher Verpflegungs- und Erfrischungsstationen blieben viele Starter unter ihren angepeilten Laufzeiten für die 21 km oder haben das Rennen nicht beendet. Umso erfreulicher ist es, dass mit Marit, Sönke und Ingo gleich drei Altersklassensiege zu verzeichnen waren und Ulrike einen zweiten Platz in ihrer Altersklasse belegte. Mit Julia und Timo gab es zudem zwei erfolgreiche Debüts auf der Mitteldistanz. Aber auch Elisa, Daniel und Henning haben ihre Rennen gefinisht. Thomas war gesundheitlich noch nicht wieder voll genesen und beschränkte sich auf das Schwimmen. Luis hat das Rennen nach wenigen Kilometern auf der Laufstrecke beendet.

Ein großer Dank geht an die Supporterin und Fotografin Inken, die eine Woche vor ihrem Start beim Ironman Frankfurt vollen Einsatz zeigte und alle Aegir-Athleten kräftig anfeuerte. Insgesamt war es ein schönes Wettkampfwochenende in Sachsen-Anhalt, auch wenn das Highlight des Wasserstarts nicht stattgefunden hat.